Die Musiklandschaft erhält mit dem neuen Projekt CARIA eine Stimme, die kulturelle Grenzen sprengt und zum Nachdenken anregt. Am 29. Mai 2026 erscheint das lang erwartete Werk CARIA Mädchen wie ich, welches die künstlerische Vision von Carina Castillo und Philipp Krätzer bündelt. Carina, deren Wurzeln von Panama bis in die Ukraine reichen, wuchs in Norddeutschland auf und studierte Gesang in Rostock. Gemeinsam mit dem erfahrenen Produzenten Philipp Krätzer erschuf sie einen Sound, der lateinamerikanisches Feuer mit osteuropäischen Einflüssen und deutscher Urbanität paart. Die Songs auf dem Album CARIA Mädchen wie ich sind dabei weit mehr als nur tanzbare Rhythmen. Sie fungieren als Spiegel einer Gesellschaft, die oft an der Oberfläche verharrt. Zwischen elektronischen Sounds und urbanen Beats entsteht eine Edginess, die man heute selten in dieser Intensität findet.
Musikalische Edginess und textliche Tiefe
Stilistisch bewegt sich das Duo in einem spannenden Feld zwischen Künstlern wie Nina Chuba, Deichkind oder Peter Fox. Doch CARIA bleibt dabei stets bewusst kantig und verweigert sich dem glatten Pop-Standard der großen Playlisten. Der Titelsong des Albums zeigt dies besonders deutlich, denn er fungiert als musikalischer Tagebucheintrag über Ausländerhass und kulturelle Erwartungen. Carina Castillo verarbeitet darin das Gefühl, nirgendwo richtig reinzupassen und zwischen den Welten zu stehen. Auch andere Tracks wie „Boss Avatar“ greifen wichtige Themen auf und kritisieren die Männerdominanz in der Kunstszene. Hier wird der oberflächliche Blick auf Künstlerinnen thematisiert, der das Talent oft nur auf die äußere Hülle reduziert. CARIA bricht diese Strukturen auf und fordert eine tiefere Auseinandersetzung mit der Kunst ein.
Gesellschaftskritik und handgemachte Live-Energie
Ein weiteres Highlight der Platte ist der Song „Zombie“, der unser digitales Zeitalter kritisch beleuchtet. Er beschreibt Menschen, die sich wie leblose Körper durch den digitalen Alltag steuern lassen und im Dauer-Scrollen gefangen sind. Im Kontrast dazu stehen träumerische Synth-Wave-Elemente in „Himmel“, die eine Sehnsucht nach Natur und innerem Wachstum wecken. Wenn CARIA live auftritt, verwandelt sich das Duo in eine vierköpfige Band mit Bass und Schlagzeug. Die Musiker setzen dabei auf echte, handgemachte Musik, die auf der Bühne atmen und direkt mit dem Publikum kommunizieren soll. Ihr Ziel ist es nicht, austauschbare Chart-Musik zu produzieren, sondern Werke zu schaffen, die lange nachklingen. Mit dem Release am 29.05.26 setzt die Band ein starkes Zeichen für Individualität und künstlerische Freiheit.

Auf Einen Blick
- Künstlerin: CARIA (Carina Castillo & Philipp Krätzer)
- Album: „Mädchen wie ich“
- Release-Datum: 29.05.2026
- Stil: Urban Beats, elektronische Sounds, lateinamerikanische und osteuropäische Einflüsse
- Live-Besetzung: Quartett mit Andreas Böhm (Bass) und Mathias Ruck (Schlagzeug)
- Themen: Identität, Gesellschaftskritik, digitale Reizüberflutung und Empowerment














