Das Stück Kunststoff, das ich gerade in meinen Händen halte, ist heißer als flüssiges Gold. Es ist definitiv gefährlicher als jede finstere Dämonenbeschwörung, und nur wenige Menschen auf dieser Welt verfügen aktuell über diesen absoluten Schatz. Was vor mir liegt, ist nichts Geringeres als die brandneue Blu-ray von Alice Cooper. Das Meisterwerk trägt den Titel Alice Cooper: A Paranormal Evening at the Olympia Paris und fängt die pure Magie des Altmeisters ein. Nein, wir haben heute nicht den ersten April. Es ist die nackte, wunderbare Wahrheit, und genau in diesem Moment ist diese hochkarätige Veröffentlichung bei mir angekommen. Mein Beamer läuft bereits warm, die Wohnung ist komplett abgedunkelt, und die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Schnallt euch an, schaltet die Realität aus und lasst uns dieses visuelle Spektakel gemeinsam in voller Lautstärke genießen!
Alice Cooper: A Paranormal Evening at the Olympia Paris – Das filmische Denkmal
Dieses Live-Dokument setzt dem legendären Schock-Rocker ein bleibendes Denkmal, da es ein Konzert der Extraklasse in einer der geschichtsträchtigsten Locations Europas einfängt. Das Pariser Olympia bietet die perfekte, intime und zugleich bombastische Kulisse für das schaurig-schöne Theater des Meisters. Bild und Ton dieser Blu-ray präsentieren sich in einer messerscharfen Qualität, sodass man den Schweiß der Musiker und die elektrisierende Luft im Saal förmlich riechen kann. Das Konzert zeigt eine Band in absoluter Höchstform, die mit einer unglaublichen Spielfreude durch ein Set aus unsterblichen Klassikern und modernen Hymnen fegt. Alice Cooper selbst agiert als charismatischer Zeremonienmeister, der sein Publikum mit theatralischer Perfektion und stimmlicher Urgewalt von der ersten Sekunde an fest im Griff hat.
Die Höhepunkte einer mörderischen Setlist
Die musikalische Reise beginnt mit einem gewaltigen Paukenschlag. Das düstere, tonnenschwere Riff von „Brutal Planet“ bricht aus den Lautsprechern und reißt den Zuschauer sofort in eine postapokalyptische Klangwelt. Ohne Atempause schaltet die Band in den Party-Modus, denn die zeitlosen Hymnen „No More Mr. Nice Guy“, „Under My Wheels“ und das aufrührerische „Department of Youth“ folgen direkt hintereinander. Das selten live gespielte, emotionale Meisterwerk „Pain“ sorgt für echte Gänsehaut, bevor der absolute Überflieger „Billion Dollar Babies“ die Halle endgültig in ein Tollhaus verwandelt. Mit „The World Needs Guts“ und dem kraftvollen „Woman of Mass Distraction“ beweist das Line-up, wie viel zeitlose Hard-Rock-Energie in diesem Projekt steckt.
Ein ganz besonderer Höhepunkt der Show gehört der Ausnahmegitarristin Nita Strauss. Ihr atemberaubendes, technisch perfektes Gitarrensolo lässt dem Publikum den Atem stocken und leitet kongenial über zu dem Song, auf den alle gewartet haben: „Poison“. Die Performance dieses Welthits ist an Intensität kaum zu übertreffen. Danach folgt das monumentale, psychedelische Epos „Halo of Flies“, das durch packende Schlagzeug- und Bass-Solos veredelt wird und den Musikern Raum für pure Improvisation bietet.
Weitere Highlights des Konzerts
Der theatralische Wahnsinn nimmt im zweiten Teil der Show erst richtig Fahrt auf. Bei „Feed My Frankenstein“ mutiert die Bühne zum Labor, gefolgt von den Klassikern „Cold Ethyl“ und der wunderschönen, berührenden Ballade „Only Women Bleed“. Mit „Paranoiac Personality“ schlägt die Band die Brücke zur Neuzeit, bevor das große Gruselkabinett endgültig seine Pforten öffnet.
Die legendäre „Ballad of Dwight Fry“ zeigt Alice Cooper in der Zwangsjacke, was nahtlos in das düstere „Killer“ übergeht. Hier kommt der absolute Höhepunkt jeder Cooper-Show zum Einsatz: Die Guillotine fällt unbarmherzig, und das Haupt des Meisters rollt unter dem Jubel der Fans vom Schafott. Die Band stimmt das makabre „I Love the Dead“ an, während die Musiker das Publikum instrumental hypnotisieren. Doch der Fürst der Finsternis kehrt natürlich von den Toten zurück, um mit dem ewigen Teenager-Urknall „I’m Eighteen“ das reguläre Set zu beschließen. Als Zugabe folgt die ultimative Hymne „School’s Out“, raffiniert gespickt mit einem genialen Ausschnitt aus Pink Floyds „Another Brick in the Wall Part 2“. Ein triumphales Finale, das niemanden mehr auf den Sitzen hält.
Wer nach dem Genuss dieser grandiosen Blu-ray den Meister unbedingt wieder leibhaftig erleben möchte, hat im selben Monat die perfekte Gelegenheit dazu. Alice Cooper kehrt für zwei exklusive und heiß begehrte Open-Air-Konzerte nach Deutschland zurück. Diese Live-Termine sollte sich kein Fan entgehen lassen, da der Schock-Rocker auch im hohen Alter eine unübertroffene Energie auf die Bühne bringt. Sichert euch rechtzeitig eure Tickets, um die lebende Legende hautnah zu erleben.

02.07.2026 | ROCKHARZ OPEN AIR | BALLENSTEDT | SOLD-OUT
09.07.2026 | AMPHITHEATER | GELSENKIRCHEN
Auf Einen Blick
- Medium: Hochauflösende Konzert-Blu-ray mit exzellentem Soundmix
- Künstler: Alice Cooper
- Location: Das historische Olympia in Paris
- Besonderheiten: Legendäre Guillotinen-Show, Weltklasse-Gitarrensolo von Nita Strauss und ein einmaliges Pink-Floyd-Medley
- Veröffentlichung: Offizieller Release am 24. Juli


















