Eine beeindruckende Wiedergeburt der Londoner Ausnahmekünstlerin
Die in der Metropole London lebende äthiopisch-ägyptische Künstlerin Alewya veröffentlicht heute ihr lang erwartetes Debütalbum über das Label LDN Records. Nach einem erfolgreichen Toursupport für Little Simz und gefeierten Auftritten beim legendären Glastonbury Festival folgt nun der nächste große Meilenstein. Das neue Album Alewya Zero ist dabei viel mehr eine tiefgreifende Wiedergeburt als ein einfaches musikalisches Debüt. Es verkörpert einen intensiven Prozess des persönlichen Werdens. Die Musikerin beschreibt damit einen weiten Weg, den sie selbst durchlaufen musste. Sie kehrte für diese Songs ganz bewusst zu ihren eigenen Ursprüngen zurück. Aus dem reichen musikalischen Erbe Äthiopiens und Ägyptens schöpft sie heute eine unbändige kreative Kraft. Sie verbindet traditionelle Rhythmen sehr elegant mit einer futuristischen Londoner Underground-Perspektive.
Zwischen tiefer Spiritualität und kompromissloser Selbstermächtigung
Die Künstlerin singt auf dem epischen Werk Alewya Zero sehr eindringlich über ihre eigene Identität. Sie thematisiert die spirituelle Transformation, prägende Diaspora-Erfahrungen und die weibliche Selbstermächtigung. Auch die tiefe Verbindung von Körper und Seele spielt in den Texten eine tragende Rolle. Die bereits vorab veröffentlichten Singles zeigten jeweils ganz unterschiedliche Facetten dieses weitläufigen und persönlichen Klanguniversums. Die ebenfalls heute erscheinende Fokussingle „Cairo FM“ ist ein pulsierender, energiegeladener und fast schon ritueller Dance-Track. Darauf singt das Talent mit viel Selbstvertrauen über die Befreiung der eigenen Seele und ihre afrikanische Identität. Der tiefe Titel des Albums ist teilweise von Charles Seifes bekanntem Buch „Zero: The Biography of a Dangerous Idea“ inspiriert. Das Album erforscht das philosophische Konzept der Null als Nichts und Alles zugleich. Es beschreibt einen Ort grenzenloser Möglichkeiten, des Loslassens und der Erneuerung. Das Werk atmet spürbar durch Raum und freie Bewegung. Es schafft stets eine perfekte Balance zwischen Momenten der Intensität und der absoluten Stille.
Eine multidisziplinäre Stimme zwischen den Kontinenten
Alewya arbeitet erfolgreich als Sängerin, Produzentin und visuelle Künstlerin. Ihr kreatives Schaffen verbindet Kontinente und verschiedene Disziplinen auf eine faszinierende Weise miteinander. Aufgewachsen in West-London, repräsentiert sie heute eine völlig neue Generation von modernen Kunstschaffenden. Diese Generation gestaltet den globalen Sound aktuell komplett neu. Sie ist fest in ihrer Herkunft verwurzelt, aber sie wird keineswegs durch diese Einschränkungen gebremst. Alewya bezeichnet sich selbst oft als eine Malerin, die nebenbei Musik macht. Sie begreift Klang primär als Textur sowie als reines Gefühl. Dabei lässt sie sich eher von ihrer Intuition als von festen Strukturen leiten. Was damals mit klassischer Malerei und Graffiti begann, entwickelte sich über visuelle Animationen schließlich hin zur Musik. Sie begann damals, eigene Beats zu produzieren. Damit erweckte sie ihre visuelle Welt zum Leben. Im Jahr 2021 veröffentlichte sie ihre erste EP und etablierte sich als furchtlose neue Stimme. Das grandiose Album Alewya Zero zeigt nun den Moment, in dem sie sich ihrer eigenen Lebendigkeit wieder vollkommen bewusst wurde.
Auf Einen Blick
Die Londoner Künstlerin Alewya veröffentlicht ihr Debütalbum „Zero“ über LDN Records. Das multidisziplinäre Werk verbindet traditionelle afrikanische Rhythmen mit modernem Londoner Underground-Sound und zelebriert Themen wie Spiritualität, Identität und weibliche Selbstermächtigung.
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