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RAYE performt in Montreux: Historische Show mit Alicia Keys und Mark Ronson

Foto (C) Marc Ducrest

Die Ausnahmekünstlerin RAYE performt in Montreux und schreibt damit Musikgeschichte. Zur fulminanten Eröffnung der 60. Ausgabe des legendären Montreux Jazz Festival präsentierte die britische Sängerin eine spektakuläre, eigens für diesen Anlass konzipierte Show. Bei ihrem mittlerweile dritten Festivalauftritt in Folge holte sie mit Alicia Keys und Mark Ronson zwei ihrer größten musikalischen Inspirationen auf die Bühne. Gemeinsam mit ihren talentierten Schwestern Amma und Absolutely nahm die Sängerin das Publikum mit auf eine emotionale Reise. Über zwei Stunden lang zelebrierten die Musiker sechs Jahrzehnte Musikgeschichte von Nina Simone über Aretha Franklin bis hin zu Prince. Unter dem Titel „This Stage May Contain Moments in Time“ verwandelte der gemeinsam mit Audemars Piguet entwickelte Abend das berühmte Auditorium Stravinski in eine völlig neue Konzertwelt. RAYE und ihre spielfreudige Band performten inmitten des Publikums auf einer eigens entworfenen rotierenden Bühne, welche von großflächigen Videoprojektionen umgeben war.

Magische Momente und hochkarätige Überraschungsgäste auf der Bühne

Schon nach wenigen Songs sorgte die Britin für den ersten ganz großen Überraschungsmoment des Abends. Bei einer energiegeladenen Version des Welthits „Uptown Funk“ begrüßte sie den Produzenten Mark Ronson auf der rotierenden Bühne. Direkt im Anschluss spielten die beiden „Suzanne“, ihren erfolgreichen gemeinsamen Song aus dem vergangenen Jahr. Später folgte ein weiterer Moment, der das Auditorium Stravinski endgültig zum Beben brachte. Als die Künstlerin die ersten Zeilen von „If I Ain’t Got You“ anstimmte, erschien tatsächlich Alicia Keys unter dem Jubel der Fans auf der Bühne. Vor 4.000 begeisterten Zuschauern entstand einer jener magischen Augenblicke, für die das Festival weltweit berühmt ist. Nach ihrer gemeinsamen Interpretation dieses Klassikers performten die beiden Künstlerinnen außerdem RAYEs Hit „Oscar Winning Tears“. Es war das erste Mal überhaupt, dass diese beiden Stimmen gemeinsam live auf einer Bühne standen. Gleichzeitig feierte Alicia Keys ihre Rückkehr nach fast 20 Jahren.

Eine tiefgründige Hommage an die Legenden des Jazz

Für diesen einzigartigen Abend verband die Sängerin geschickt eigene Songs mit Werken jener Ikonen, die die reiche Geschichte des Festivals geprägt haben. Sie eröffnete das Konzert mit „Who Knows Where The Time Goes“ als Hommage an Nina Simone. Diese hatte genau 50 Jahre zuvor eines ihrer legendärsten Konzerte an diesem Ort gespielt. Es folgten packende Neuinterpretationen von Klassikern wie „Georgia On My Mind“, „Summertime“, einem James-Brown-Medley und Al Greens Klassiker „Let’s Stay Together“. Auch ihre eigenen Songs wurden speziell für diesen Abend neu arrangiert. Ihr Stück „Skin & Bones“ erhielt eine deutliche Referenz an Aretha Franklins „Rock Steady“, während „Nightingale Lane“ nahtlos in Prince’ Meisterwerk „Purple Rain“ überging. Mit dem Song „Joy“ gemeinsam mit ihren Schwestern Absolutely und Amma sowie dem Finale „Where Is My Husband“ setzte die Band den emotionalen Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Nacht. RAYE performt in Montreux auf einem Niveau, das ihre tiefe Verwurzelung in der Jazzmusik eindrucksvoll unterstreicht.

Auf einen Blick

  • Künstlerin: RAYE mit Band sowie den Schwestern Amma und Absolutely
  • Gäste: Alicia Keys und Mark Ronson
  • Anlass: Eröffnung der 60. Ausgabe des Montreux Jazz Festival
  • Besonderheit: Rotierende runde Bühne im Auditorium Stravinski inmitten des Publikums

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