Die Musikwelt blickt heute gespannt auf einen der visionärsten Künstler unserer Zeit. Mit dem Release von Labrinth Cosmic Opera Act I am 31. Januar 2026 veröffentlicht der Brit-Award-Gewinner sein bislang ambitioniertes Projekt. Das vierte Studioalbum des „Euphoria“-Komponisten ist eine klanglich furchtlose Reise durch R&B, Gospel und elektronische Welten. Labrinth nutzt den Labrinth Cosmic Opera Act I, um inneres Chaos in cineastische Musik zu verwandeln. Angeführt von der kraftvollen Fokussingle „Debris“, erforscht der 36-Jährige die Grenzen zwischen künstlerischem Applaus und psychischem Absturz. Es ist ein Werk, das Heilung durch die Konfrontation mit den eigenen Dämonen sucht.
Zwischen Gospel-Wurzeln und futuristischen Synths
Timothy Lee McKenzie, besser bekannt als Labrinth, wuchs in einem Haushalt voller Gospelmusik auf. Diese spirituellen Wurzeln bilden das Fundament für die eindringlichen Chöre auf seinem neuen Album. In der Single „Debris“ verschmelzen diese Traditionen mit Tribal-Trommeln und schneidenden Synthesizern. Labrinth bietet sich hier fast schon rituell zur Unterhaltung an, was er als „emotionale Selbstverbrennung“ beschreibt. Seine Musik lebt von einer Intensität, die man selten im Mainstream-Pop findet. Es ist ein retro-futuristischer Sound, der sowohl die Vergangenheit ehrt als auch die Zukunft des Soul definiert.
Erfolg und der Preis der Unterhaltungsindustrie
Hinter Labrinth liegen Jahre voller Charterfolge und hochkarätiger Kollaborationen. Er arbeitete bereits mit Größen wie Beyoncé, Rihanna und Billie Eilish zusammen. Doch der Erfolg hat auch Schattenseiten, die er in Songs wie „Implosion“ thematisiert. Dort erforscht er psychische Erkrankungen aus der Perspektive eines Künstlers im Rampenlicht. Themen wie Paranoia und der Druck des ständigen Strebe nach Erfolg ziehen sich wie ein roter Faden durch die Tracklist. Trotz Emmy-Gewinn und Platin-Auszeichnungen bleibt Labrinth ein Suchender, der seine Musik als Ventil für seine innersten Kämpfe nutzt.

Ein wegweisendes Jahr 2026
Mit dem Erscheinen von „Cosmic Opera Act I“ über Columbia Records beginnt für Labrinth ein monumentales Jahr. Neben seinem Auftritt beim legendären Coachella Festival 2026 steht ein weiteres Highlight bevor. Er vertont gemeinsam mit Hans Zimmer die lang erwartete dritte Staffel der Serie „Euphoria“. Das neue Album dient ihm dabei als Werkzeug zur inneren Erlösung. Es ist der Nachfolger zu „Ends & Begins“ und markiert einen Wendepunkt in seiner Karriere. Fans und Kritiker sind sich einig: Labrinth hat mit diesem Act eine Tür zu einer neuen klanglichen Dimension aufgestoßen.








