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Ansa Sauermann Album 2026: „Gehts noch“ und die Kunst der Entschuldigung

Mit der Veröffentlichung von „Es tut mir leid“ setzt der Musiker ein klares Zeichen. Das kommende Ansa Sauermann Album 2026 mit dem Titel „Gehts noch“ erscheint am 27. Februar. Die neue Single zeigt dabei eine sehr zentrale Facette seiner aktuellen Arbeit. Es geht um die Balance zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Sauermann thematisiert in dem Song den schwierigsten Satz der Welt. Treibende Gitarren und eine melancholische Schwere prägen diesen Vorboten auf das Ansa Sauermann Album 2026. Der Track entstand erst am allerletzten Studiotag aus einer geliebten Bridge heraus. Er erinnert in seiner Energie fast ein wenig an die Band Interpol. Fans dürfen sich auf eine Sammlung von Songs über Reibung und Nähe freuen. Das Album verspricht ein ehrliches Abbild menschlicher Zweifel und Hoffnungen zu werden.

Ein Song zwischen Aufbruch und Zögern

„Es tut mir leid“ beginnt wie ein mutiger Aufbruch. Der Puls des Liedes drängt sofort nach vorne. Dennoch bleibt eine verträumte Unsicherheit im Kern spürbar. Sauermann gelingt das Kunststück, das Scheitern ohne unnötiges Pathos zu beschreiben. Er übernimmt Verantwortung, wo Worte oft viel zu spät kommen. Der Refrain versteht sich nicht als große, theatralische Geste. Es ist vielmehr ein schlichtes, aber aufrichtiges Eingeständnis. Musikalisch bewegt sich das Stück gekonnt zwischen Indie-Rock-Energie und Melancholie. Es fühlt sich gleichzeitig leicht und schwer an. Damit setzt die Single einen entscheidenden Akzent kurz vor der Album-Veröffentlichung. Das gesamte Werk „Gehts noch“ reflektiert das Weitermachen trotz aller Hürden.

Vom Studio-Zufall zum Lieblingslied

Die Entstehungsgeschichte des Songs ist besonders spannend. Ansa Sauermann hatte ursprünglich ein komplett anderes Lied im Sinn. Strophe und Refrain empfand er jedoch schnell als zu langweilig. Nur eine bestimmte Bridge mit speziellen Akkorden begeisterte ihn wirklich. Am letzten Tag im Studio funktionierte er diese kurzerhand um. So wurde aus einem Reststück das Intro und die Strophe. Ein neuer Refrain vervollständigte das Werk unter großem Zeitdruck. Laut Sauermann ist es nun eines seiner Lieblingslieder des neuen Albums. Diese Spontanität verleiht dem Track eine besondere Frische und Unmittelbarkeit. Man hört dem Song die kreative Dringlichkeit in jeder Sekunde an. Er ist der stillste und zugleich mutigste Moment des Albums.

Ab März auf großer Geht’s noch-Tour

Kurz nach dem Release im Februar geht es direkt auf die Straße. Die Tour zum neuen Album startet am 19. März in Münster. Insgesamt sind 13 Termine in Deutschland geplant. Von Hamburg bis München wird Sauermann seine neuen Songs live präsentieren. Das Café Sputnik macht den Anfang, gefolgt von traditionsreichen Clubs wie dem Knust. Die Konzerte versprechen eine intensive Mischung aus Rock und Emotion. Ansa Sauermann ist bekannt für seine mitreißende Bühnenpräsenz. Wer das Album live erleben möchte, sollte sich frühzeitig um Tickets kümmern. Auch Erfurt, Hannover und Köln stehen fest auf dem Tourplan. Es wird ein intensiver Frühling für alle Fans von ehrlichem Indie-Rock.

Am 19.  März beginnt die Geht’s noch-Tour in Münster.

19.03.26 Münster, Café Sputnik
20.03.26 Erfurt, Museumskeller
21.03.26 Hannover, Lux
22.03.26 Hamburg, Knust
26.03.26 Nürnberg, MUZ
27.03.26 Plauen, Malzhaus
28.03.26 Esslingen, Kulturzentrum Dieselstraße
29.03.26 Bad Kötzting, Bahnhof
08.04.26 Halle, Objekt 5
09.04.26 Görlitz, Kühlhaus Görlitz
10.04.26 München, Milla
11.04.26 Magdeburg, Moritzhof
17.04.26 Köln, Subway
08.05.26 CH-Luzern, Konzerthaus Schüür
10.05.26 CH-Zürich, Kaufleuten

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