Die Musikwelt blickt gespannt auf vier junge Frauen aus Austin, die gerade alles kurz und klein schlagen. Mit der Die Spitz Tour 2026 kehrt das Quartett im Februar für vier restlos ausverkaufte Shows nach Deutschland zurück. Nachdem sie bereits im Juli 2025 die Clubs in Hamburg, Berlin und Köln im Sturm erobert haben, setzen sie nun ihren Siegeszug fort. Die Die Spitz Tour 2026 steht ganz im Zeichen ihres gefeierten Debütalbums „Something To Consume“. Die Band nutzt ihre Musik als Werkzeug, um gegen den Zerfall der postmodernen Gesellschaft anzukämpfen. Dabei kombinieren sie Freundschaft und Kunstfertigkeit zu einem explosiven Gemisch, das live seine volle Wirkung entfaltet.
Ein Debüt zwischen Konsumkritik und Hardcore
Das Album „Something To Consume“ erschien im September 2025 und schlug sofort hohe Wellen. Produziert wurde das Werk von Will Yip, der bereits für Schwergewichte wie Turnstile an den Reglern saß. Die Musikalität der Band ist trotz ihres jungen Alters beeindruckend tiefgründig. Sie mischen klassischen Punk mit Elementen aus Metal, Hardcore und Grunge. Sogar melancholische Geigen finden ihren Platz in diesem lärmigen Universum. Inhaltlich setzen sich Die Spitz mit den zerstörerischen Kräften des globalen Konsums auseinander. Sie hinterfragen, wie die Gier unsere Kultur und unser Menschsein verändert. Dieser politische Anspruch ist für Frontfrau Chloe De St. Aubin eine echte Berufung.
Krawallige Liveshows als Markenzeichen
Wer ein Ticket für die kommenden Konzerte ergattert hat, sollte sich auf einiges gefasst machen. Die Spitz sind berüchtigt für ihre unberechenbaren Auftritte. Ein Radschlag-Duell auf der Bühne gehört bei ihnen ebenso dazu wie waghalsige Kletterpartien am Gerüst. Es ist keine Seltenheit, dass Gitarrensoli mitten im Crowdsurfing gespielt werden. Diese physische Intensität macht die Band zu einem der spannendsten Live-Acts der aktuellen Stunde. Die vier Texanerinnen agieren dabei als absolute Freigeister. Innerhalb der Band gibt es keine Machtdynamiken, was ihre kreative Freiheit zusätzlich befeuert.

Frust als Motor für Veränderung
Die Bandmitglieder stehen in einer langen Tradition frustrierter Künstler, die durch ihre Musik echte Veränderungen anregen wollen. Chloe De St. Aubin betont oft, dass sie sich ohne politischen Aktivismus nicht erfüllt fühlen würde. Diese Ernsthaftigkeit paart sich bei Die Spitz mit einer fast kindlichen Spielfreude. Es ist diese Ambivalenz, die „Something To Consume“ so hörenswert macht. Das Album bietet für jeden etwas, vom wütenden Punk-Fan bis zum nachdenklichen Grunge-Liebhaber. Die anstehenden Shows im Februar werden beweisen, dass der Hype um diese Band mehr als gerechtfertigt ist. Wer sie einmal live gesehen hat, vergisst diese Energie so schnell nicht wieder.
Die Termine im Februar 2026
- 10.2. München, Hansa 39
- 11.2. Köln, Kantine
- 13.2. Berlin, Hole 44
- 14.2. Hamburg, Kaiserkeller










