Der international gefeierte Ausnahmekünstler meldet sich heute eindrucksvoll zurück. Mit der Veröffentlichung vom neuen Album Joji Piss In The Wind beendet der japanische Musiker seine kreative Pause. Das Werk erscheint über Palace Creek und Virgin Music und umfasst stolze 21 Tracks. Bereits die ersten Streams zeigen, dass Joji nichts von seiner atmosphärischen Anziehungskraft verloren hat. Das Album Joji Piss In The Wind schlägt dabei gekonnt eine Brücke zwischen seiner satirischen Vergangenheit und seiner jetzigen Ernsthaftigkeit. Fans dürfen sich auf eine raue Produktion freuen, die dennoch gewohnt dichte Klangteppiche bietet. Die Fokussingle „Hotel California“ untermalt diesen Weg mit einer tiefen Melancholie über emotionale Überwältigung.
Hochkarätige Features und visuelle Ästhetik
Für sein neuestes Projekt hat Joji eine beeindruckende Riege an Gaststars versammelt. Neben R&B-Größen wie Giveon sind auch moderne Rap-Ikonen wie Yeat und Don Toliver vertreten. Diese Kollaborationen verleihen dem Album eine enorme stilistische Breite. Besonders spannend ist der Remix von „PIXELATED KISSES“, der bereits im Vorfeld Millionen von Streams generierte. Visuell bleibt Joji seiner Linie treu und setzt auf eine Ästhetik, die an seine frühen Arbeiten erinnert. Er hält sich bewusst im Hintergrund, während seine Kunst die volle Aufmerksamkeit fordert. Für Montag ist zudem bereits ein neues Musikvideo zum Song „Last of a Dying Breed“ angekündigt.
Die Evolution eines Internet-Phänomens
Jojis Weg vom YouTube-Star zur globalen Pop-Ikone ist in der Musikgeschichte einzigartig. Als Teil des Kollektivs 88rising hat er das Bild asiatischer Künstler im Westen maßgeblich geprägt. Seine Musik verbindet R&B, Hip-Hop und elektronische Einflüsse zu einer ganz eigenen Form der Meditation. Das digitale Zeitalter bildet dabei oft den thematischen Rahmen seiner Texte. Nach dem gigantischen Erfolg von „Glimpse of Us“ im Jahr 2022 waren die Erwartungen riesig. Mit dem aktuellen Release beweist er nun, dass er dem Druck mühelos standhält. Er schafft es, Schmerz und Sehnsucht in Hits zu verwandeln, die weltweit die Charts stürmen.

Zwischen emotionaler Tiefe und Chart-Erfolg
Inhaltlich widmet sich das Album oft instabilen Verbindungen und dem Gefühl des Verlassenwerdens. In „Hotel California“ singt Joji über Klanglandschaften, die den Hörer sofort in eine andere Welt versetzen. Die Produktion wirkt dabei reifer und noch überlegter als auf seinen Vorgängerwerken. Songs wie „LOVE YOU LESS“ oder „If It Only Gets Better“ zeigen seine enorme stimmliche Entwicklung. Trotz der Melancholie schwingt in vielen Stücken eine subtile Hoffnung mit. Es ist diese Ambivalenz, die seine Fans so sehr an ihm schätzen. Das Album ist ein Muss für jeden, der moderne Alternative-Pop-Musik liebt.







