Die Folk-Rock-Giganten aus London überraschen die Musikwelt mit einer Veröffentlichung in Rekordzeit. Mit dem Release von Mumford & Sons Prizefighter meldet sich die Band am heutigen Freitag eindrucksvoll zurück. Nur wenige Monate nach ihrem Erfolgswerk „Rushmere“ legen Marcus Mumford und seine Kollegen nun ein komplettes neues Studioalbum nach. Das Werk Mumford & Sons Prizefighter entstand in einer Phase intensiver Kreativität und wurde von Aaron Dessner produziert. Innerhalb von nur zehn Tagen schrieb die Band eine Sammlung von Songs, die sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich wirken. Fans dürfen sich auf hochkarätige Gäste wie Hozier, Chris Stapleton und Gracie Abrams freuen.
Ein kreativer Feuersturm nach der langen Pause
Nachdem die Fans sieben Jahre auf das Vorgängeralbum warten mussten, herrscht nun eine völlig neue Dynamik. Die Rückkehr auf die Bühne scheint bei den Musikern eine ungeahnte Energie freigesetzt zu haben. Die Arbeit mit Aaron Dessner von The National hat dem Sound eine neue, ambitionierte Facette verliehen. Zum ersten Mal übernahm der Gitarrist die komplette Produktion für die Band. Marcus Mumfords Texte beschäftigen sich intensiv mit Themen wie Widerstandsfähigkeit und dem stetigen Streben. Die Songs strahlen eine Mischung aus gewachsenem Selbstvertrauen und spürbarer Dringlichkeit aus. Es ist ein Album, das den Kern der Band perfekt einfängt und gleichzeitig neue Wege geht.
Hochkarätige Kollaborationen auf Prizefighter
Was dieses Album besonders auszeichnet, ist die Liste der beteiligten Künstler. Mumford & Sons haben sich für dieses Projekt ein beeindruckendes Netzwerk aus Freunden und Kollegen ins Studio geholt. Neben Country-Star Chris Stapleton sind auch die Shootingstars Gracie Abrams und Gigi Perez vertreten. Besonders spannend ist die Zusammenarbeit mit Hozier und Justin Vernon, besser bekannt als Bon Iver. Diese Gäste bringen ihre ganz eigenen Klangfarben in die Folk-Strukturen der Band ein. Trotz der vielen Einflüsse bleibt das Album jedoch ein echtes Mumford-Werk. Die Harmoniegesänge und treibenden Rhythmen sind so präsent wie eh und je.

Rekordzeit und tiefe Emotionen
Dass mehr als ein ganzes Album in nur zehn Tagen geschrieben wurde, zeugt von der aktuellen Verfassung der Band. Die Songs fühlen sich instinktiv und ungezwungen an, fast wie eine Momentaufnahme im Studio. Es gibt keine unnötigen Schnörkel, sondern pure Emotionen und handgemachte Musik. In den Texten verarbeitet Marcus Mumford persönliche Erfahrungen, die universell greifbar sind. Die Dringlichkeit der Aufnahmen überträgt sich direkt auf den Hörer. „Prizefighter“ ist damit nicht nur ein Nachfolger, sondern ein eigenständiges Monument ihrer Diskografie. Der Erfolg in den UK-Charts und in Deutschland scheint bereits jetzt vorprogrammiert zu sein.
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