Ein Hauch von Tennessee wehte gestern Abend durch das Ruhrgebiet. Beim Nashville in Concert Oberhausen am 20. Februar 2026 feierten über 5000 begeisterte Country-Fans eine emotionale Rückkehr in die Welt der Erfolgsserie. Zwölf Jahre nach dem Start der ersten Staffel standen vier der beliebtesten Cast-Mitglieder gemeinsam auf der Bühne der Rudolf-Weber-Arena. Clare Bowen, Charles „Chip“ Esten, Jonathan Jackson und Sam Palladio bewiesen eindrucksvoll, dass der Geist von Nashville lebendiger ist als je zuvor. Schon beim Nashville in Concert Oberhausen Opener „Even It Breaks Your Heart“ kochte die Stimmung in der Arena über. Es war der perfekte Startschuss für eine Reise voller Nostalgie und musikalischer Höhepunkte.
Ein Abend voller Soli und bekannter Duette
Nach dem gemeinsamen Auftakt gehörte die Bühne zunächst Jonathan Jackson. Mit „Keep Asking Why“ und „See The Lights“ zog er das Publikum sofort in seinen Bann. Danach übernahm Sam Palladio das Zepter. Er brachte mit „Meanwhile in London“ und „Prussia Cove“ britischen Charme und moderne Country-Klänge nach Oberhausen. Besonders emotional wurde es, als die ersten Duette aus der Serie erklangen. Clare Bowen und Sam Palladio sangen das herzzerreißende „Fade Into You“. Kurz darauf verzauberte Clare die Fans solo mit „When The Right One Comes Along“, bevor sie Charles Esten für ein weiteres Duett auf der Bühne begrüßte.
Charles Esten und die wohlverdiente Pause
Charles Esten, von der Crew und den Fans liebevoll „Chip“ genannt, übernahm für ein Set aus drei Songs. Mit „Back Home/Side Show“, „No One Will Ever Love You“ und dem hoffnungsvollen „Like New“ bewies er seine enorme Bühnenpräsenz. Danach folgte eine 20-minütige Pause. Diese bot die perfekte Gelegenheit, um bei einem Becher Kaffee – der in der Rudolf-Weber-Arena übrigens überraschend gut schmeckt – das Erlebte Revue passieren zu lassen. Die Atmosphäre unter den 5000 Fans war friedlich und voller Vorfreude auf den zweiten Teil der Show.
Emotionale Geständnisse und legendäre Songs
Im zweiten Teil setzte sich das bewährte Muster aus Soli und Gruppenperformances fort. Hits wie „Borrow My Heart“ oder „The Giver“ sorgten für Begeisterung. Ein besonders intimer Moment war Jonathan Jacksons Version von Elvis Presleys „Unchained Melody“, die er seiner in Oberhausen anwesenden Frau widmete. Auch Sam Palladio sorgte für eine Überraschung: Er stellte dem Publikum seinen besten Freund und Ehemann vor, der das gesamte Ensemble rhythmisch am Schlagzeug begleitete. Als alle vier Stars schließlich „Down The Road“ anstimmten, gab es in der Arena kein Halten mehr. Es war ein Moment purer Serien-Nostalgie.
Das Finale: Ein Leben, das gut ist
Ohne Zugaben durfte die Truppe die Bühne natürlich nicht verlassen. Das Publikum in Oberhausen forderte lautstark Nachschlag. Den krönenden Abschluss bildete der wohl legendärste Song der Serie: „A Life That’s Good“. Es war der perfekte Ausklang für einen magischen Abend. Egal, ob man eingefleischter Fan der Serie ist oder einfach nur gute Country-Musik liebt – dieses Konzert hat jeden abgeholt. Wer die Serie kennt, konnte während der Lieder in Erinnerungen schwelgen und die passenden Szenen vor dem geistigen Auge vorbeiziehen lassen. Ein rundum gelungener Abend, der zeigt, dass Nashville mehr als nur eine Serie ist.
Weitere Termine der Tour
22.02.2026 20:00 UHR FRANKFURT AM MAIN – MYTICKET JAHRHUNDERTHALLE FRANKFURT
23.02.2026 20:00 UHR STUTTGART – PORSCHE ARENA
25.02.2026 20:00 UHR ZüRICH – THE HALL
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