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FARCE Single Cherry Angioma: Romantik trifft auf digitales Rauschen

FARCE Single Cherry Angioma

Wien ist seit Jahren ein Brutkasten für spannende elektronische Musik, doch kaum jemand prägt die Szene so sehr wie Veronika J. König. Mit der heute veröffentlichten FARCE Single Cherry Angioma beweist die Produzentin erneut ihr Gespür für schimmernde Pop-Momente. In der Einleitung dieses neuen Tracks kombiniert sie die emotionale Größe der New Romantics mit einer modernen, hyper-saturierten Linse. Die FARCE Single Cherry Angioma erscheint als Teil einer Doppelsingle zusammen mit dem Track „Migraine Sex“. Damit liefert die Künstlerin nicht nur neue Musik, sondern kündigt auch ihr lang erwartetes Album „The Label“ für den 26. Juni an. Der Song selbst fungiert als intensiver Lovesong, der zwischen tiefster Hingabe und sensorischer Überreizung schwebt. Wer FARCE kennt, weiß, dass unter der glitzernden Oberfläche stets eine komplexe, oft verletzliche Wahrheit lauert.

Von Punk und Black Metal zum Avant-Pop-Olymp

Die musikalische Reise von Veronika J. König, die unter dem Alias FARCE agiert, ist faszinierend. Geboren im Schwarzwald, fand sie in Wien ihre kreative Heimat. Ihre Wurzeln liegen überraschenderweise im Punk und Black Metal. Diese rohe Energie übertrug sie schon früh auf die elektronische Musikproduktion. Seit ihrem Debüt „Heavy Listening“ aus dem Jahr 2018 hat sie sich stetig weiterentwickelt. Ihr Sound wurde präziser, emotionaler und scharfzüngiger. Mit der EP „Trauma Bounce“ und der Nummer-1-Single „Déjà Vu“ festigte sie ihren Platz in den FM4-Charts. FARCE ist heute eine feste Größe im europäischen Underground. Sie spielte bereits auf großen Festivals wie dem Primavera Sound oder dem The Great Escape.

The Label: Ein mutiges Werk über Identität und Obsession

Die Veröffentlichung der Single markiert den Beginn einer neuen Era. Das kommende Album „The Label“ verspricht ein mutiges Alt-Pop-Werk zu werden. Es setzt sich intensiv mit Themen wie Obsession, Identität und den Geschichten auseinander, die wir uns selbst erzählen. Während die Vorgänger-Single „Big Swiss“ eher dunkel und fixiert wirkte, öffnet „Cherry Angioma“ den emotionalen Kern des Projekts. Es ist ein Album, das keine Scheu vor Exzess und Verletzlichkeit zeigt. Als gefragte Produzentin und Kollaborateurin arbeitete FARCE bereits mit Namen wie Mavi Phoenix oder Sophia Blenda zusammen. Ihre Vielseitigkeit zeigt sich auch in ihren Kompositionen für Film und Fernsehen sowie in ihrer Arbeit als Radiomoderatorin.

Fazit: Ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk

Begleitet wird der Release von einem offiziellen Video, das die ästhetische Vision von FARCE unterstreicht. „Cherry Angioma“ ist ein hypnotischer Vorgeschmack auf das, was uns im Juni erwartet. Die Künstlerin schafft es, klassischen Pop neu zu interpretieren, ohne dabei ihre experimentellen Wurzeln zu verlieren. Fans von progressivem Pop sollten sich den 26.06. rot im Kalender markieren. Wien hat mit FARCE eine Stimme, die weit über die Landesgrenzen hinaus strahlt.

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