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Helena Delphi Nebel Single: Ein tiefgründiger Vorbote zum Debüt-Album „Wanderer“

Helena Delphi Nebel Single

Am heutigen 9. Januar setzt die Künstlerin helena Delphi einen weiteren Meilenstein in ihrer musikalischen Laufbahn. Mit der Helena Delphi Nebel Single erscheint ein Werk, das sich mutig und feinfühlig mit den Themen Abschied und bleibende Nähe auseinandersetzt. Bekannt wurde die Musikerin vor allem als kreativer Kopf hinter dem Erfolgsprojekt „Mira und das fliegende Haus“. Doch während sie dort Kindern eine bunte Welt erklärt, zeigt sie sich in ihrer eigenen Musik von einer verletzlichen, erwachsenen Seite.

Ein Song über die Stille nach dem Verlust

In „Nebel“ wird Trauer nicht als lautstarker Schmerz inszeniert. Vielmehr beschreibt der Song einen Zustand, der zwischen dem Gestern und dem Heute schwebt. Es geht um die Verbindung zu einem Menschen, die physisch unterbrochen, aber emotional präsenter denn je ist. Zeilen wie „Ich glaub, du weinst durch meine Augen / ich glaub, du singst durch meine Lungen“ verdeutlichen diese Symbiose. Die Helena Delphi Nebel Single fängt genau diesen Raum ein, in dem Erinnerungen körperlich spürbar werden. Es ist ein intimer Blick auf den Verlust, der ohne unnötiges Pathos auskommt und gerade deshalb so tief berührt.

Vom Kinderzimmer auf die große Bühne

Dass helena Delphi weit mehr als „nur“ die Erfinderin von Mira ist, bewies sie bereits im August mit ihrer ersten Single „ich weiß“. Für viele Fans war dieser Schritt überraschend, doch für die Künstlerin selbst ist die Musik das notwendige Yang zum Yin ihrer Kinder-Medien-Projekte. Die Musik war immer da, tief verwurzelt in ihrer Biografie. Aufgewachsen in Kornwestheim bei Stuttgart, war Musik für sie allgegenwärtig. Schon früh sang sie im Chor, gründete mit zwölf eine Band und trotzte den damaligen Vorurteilen in einer männerdominierten Musikwelt.

Der lange Weg zum Album „Wanderer“

Hinter der Veröffentlichung der Helena Delphi Nebel Single steckt ein langer Reifeprozess. Die Songs für ihr im April erscheinendes Album „Wanderer“ begleiten sie teilweise seit über zehn Jahren. Doch erst jetzt fühlt sich die Künstlerin bereit, sie mit der Welt zu teilen. Lange Zeit kämpfte sie mit der eigenen Haltung zu den teils schmerzhaften Themen. Erst der Wandel von einer Opfermentalität hin zu einer reflektierten Beobachterin machte den Weg frei für dieses Debüt-Album. „Ich bin an meine persönlichen Grenzen gestoßen“, gibt sie offen zu. Heute steht sie mit einer Klarheit da, die man in jeder Note von „Nebel“ hören kann.

Das kommende Album „Wanderer“ verspricht eine Reise durch sehr persönliche Geschichten zu werden, die helena Delphi nun endlich als abgerundet und „wahr“ empfindet. Mit ihrer Mischung aus Jazz-Hintergrund und modernem Songwriting schafft sie eine Klangwelt, die zum Verweilen und Nachdenken einlädt.

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