Auf Einen Blick
- Künstlerin: Caroline Rose
- Releases: Singles „Calm“ & „Hello Again, Jim“ (Album „Gentling the Horse at the Walt Whitman Mall“ VÖ: 23.10.2026)
- Genre: Indie-Rock, Alternative, Dream-Pop
- Highlights: Zwei neue Musikvideos, Produktion von John Congleton, Live-In-Store-Event in Berlin
Ein fulminanter Doppelpack läutet die neue Album-Ära ein
Die US-amerikanische Ausnahmekünstlerin meldet sich mit einem Paukenschlag zurück, denn sie veröffentlicht gleichzeitig zwei bahnbrechende Stücke. Mit den Tracks Caroline Rose Calm Hello Again Jim gewährt die Musikerin einen tiefen Einblick in ihr am 23. Oktober erscheinendes Studioalbum. Die Platte trägt den außergewöhnlichen Titel „Gentling the Horse at the Walt Whitman Mall“ und erscheint über SUCK records. Fans dürfen sich bei den Werken Caroline Rose Calm Hello Again Jim auf eine gewagte Mischung aus humorvoller Satire und scharfkantigen Gitarren-Sounds freuen. Die beiden Veröffentlichungen zeigen die Vielseitigkeit einer Künstlerin, die seit Jahren einen kompromisslos unabhängigen Weg verfolgt.
Sarkasmus als Überlebensstrategie gegen mentale Unruhe
Der Song „Calm“ präsentiert sich als eine spitzfindige Hymne auf die eigene mentale Überforderung. Caroline Rose nutzt bei dem Track bewusst scharfen Humor und Ironie, weil sie innere Konflikte verarbeiten möchte. Im Kopf der Künstlerin sprechen unzählige Stimmen gleichzeitig, weshalb sich der versprochene Zustand der Ruhe als pures Wunschdenken entpuppt. Musikalisch überzeugt das Werk durch pointierte Lyrics und eingängige Melodien, während ein animierter Visualizer von T Marsh die visuelle Ebene bereichert. Radiostationen feierten den Song bereits vor der offiziellen Premiere, weil die Produktion eine unvergleichliche Energie ausstrahlt.
Scharfe Abrechnung mit toxischen Strukturen der Musikbranche
Mit der zweiten Single „Hello Again, Jim“ rechnet die Künstlerin wiederum gnadenlos mit toxischem Verhalten in der Musikindustrie ab. Der fiktive Charakter Jim steht symbolisch für mächtige Männer, die sich als entspannt und alternativ inszenieren. Das beeindruckende Video zu dem Song entstand live in einem Pub in Los Angeles, wobei Regisseurin Chloé Aktaş die Inszenierung übernahm. Schauspieler Jimmi Simpson schlüpfte dabei in die Rolle des müden Barkeepers, den eine unermüdlich spielende Band an den Rand des Wahnsinns treibt. Die Szenerie erinnert an klassische US-Spielfilme, da verlassene Highways und nostalgische Fast-Food-Schilder eine ganz besondere Atmosphäre kreieren.
Ein Sound zwischen Spaghetti-Western und suburbanem Schrecken
Gemeinsam mit dem Star-Produzenten John Congleton erschuf die Musikerin einen extrem facettenreichen Longplayer. Das Album verbindet Surf-Gitarren und Spaghetti-Western-Elemente mit einem spürbaren Gefühl von gesellschaftlichem Zerfall. Es wirkt fast wie Ennio Morricone mit modernen Einflüssen, weil weite Gitarrentexturen den Alltag mit roher Klarheit aufladen. Caroline Rose nutzt ihre Kunst dabei weiterhin als Sprachrohr für arbeitsrechtliche Absicherung und kollektive Rechte von Crews und Künstlern. Neben einer USA-Tournee als Support für Modest Mouse stehen exklusive In-Store-Shows auf dem Programm. Ein besonderes Highlight erwartet die deutschen Fans am 9. November im Berliner Laden von Rough Trade.
Dieser Artikel wurde von JB für Mikro & Manuskript verfasst. Informationen basieren auf offiziellen Pressemitteilungen von Better Things




















