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Buch Nicht mit uns: Der mutige Aufstand der Nonnen von Goldenstein

Buch Nicht mit uns

Ein Fall, der die katholische Kirche in ihren Grundfesten erschütterte, findet nun seinen Weg in den Buchhandel. Mit dem Buch Nicht mit uns dokumentiert die Journalistin Edith Meinhart eine Geschichte von Widerstand und Würde. In der Einleitung dieses Werkes steht die Abschiebung der letzten drei Augustiner-Chorfrauen in ein Pflegeheim. Schwester Bernadette, Regina und Rita ließen sich diesen Schritt jedoch nicht ohne ihre Einwilligung gefallen. Gegen den Willen ihres Ordens kehrten sie in ihr geliebtes Kloster Goldenstein zurück. Dieser Akt der Selbstermächtigung löste weltweit eine Welle der Solidarität aus. Das Buch Nicht mit uns erscheint am 27. Mai im Kösel-Verlag und bietet exklusive Einblicke. Es erzählt von einem ungleichen Kampf innerhalb der kirchlichen Strukturen. Die Schwestern kämpfen bis heute um ihr Lebenswerk und ein würdevolles Altern in vertrauter Umgebung.

Ein Kampf um Gehorsam und Menschenrechte

Die Geschichte der drei Schwestern ist weit mehr als ein lokaler Streit in Salzburg. Sie ist ein Symbol für den Umgang mit alten Ordensfrauen in der modernen Kirche. Während die Erzdiözese Salzburg einen Bruch des Gehorsamsgelübdes sah, feierte die Öffentlichkeit den Mut der Nonnen. Edith Meinhart begleitete die Frauen als einzige Journalistin hautnah durch diese turbulente Zeit. Sie führte die ersten Gespräche im Altersheim und war bei der heimlichen Rückkehr dabei. Ihr Buch beleuchtet die mangelhafte Krisenkommunikation der Kirche und die fehlende soziale Absicherung der Ordensfrauen. Sogar der Vatikan wurde in den Fall involviert, fand bisher aber keine tragfähige Lösung. Am 28. April steht sogar ein persönliches Gespräch mit dem Papst auf dem Plan. Das Buch dient hierbei als autorisiertes Zeugnis eines beispiellosen Protests.

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Die investigative Kraft von Edith Meinhart

Edith Meinhart ist bekannt für ihre gesellschaftspolitischen Analysen und ihre investigative Arbeit. Die langjährige „Profil“-Redakteurin hat für ihre Recherchen bereits zahlreiche Preise erhalten. Darunter befindet sich auch der renommierte Concordia-Preis für Menschenrechte. In „Nicht mit uns!“ verwebt sie die persönliche Geschichte der Schwestern mit einer tiefergehenden Kritik an kirchlichen Machtstrukturen. Die Nonnen von Goldenstein führten fast 150 Jahre lang eine Schule und prägten ihre Gemeinde. Dass sie sich nun gegen die Übertragung ihres Klosters an Mönche wehren, ist ein Akt purer Selbstbehauptung. Meinhart zeigt auf, wie aus Demut plötzlich Widerstandskraft werden kann, wenn die eigene Identität bedroht ist. Das Buch ist ein Muss für alle, die sich für wahre Heldinnengeschichten interessieren.

Fazit: Ein Werk über Mut und Gottvertrauen

Das Schicksal der Schwestern von Goldenstein berührt, weil es universelle Fragen nach Selbstbestimmung stellt. Edith Meinhart hat ein Dokument geschaffen, das den Nonnen eine Stimme gibt. Es ist eine Erzählung über unverbrüchliches Gottvertrauen, das sich nicht beugen lässt. Markieren Sie sich den 27. Mai im Kalender für diesen wichtigen Buchrelease. „Nicht mit uns!“ ist ein flammendes Plädoyer für Respekt gegenüber dem Lebenswerk älterer Menschen. Es beweist, dass es nie zu spät ist, für die eigenen Rechte aufzustehen.

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