Die Musikwelt darf sich auf den 1. Mai freuen, denn das neue Hiss Golden Messenger Album mit dem Titel „I’m People“ steht kurz vor der Veröffentlichung. Drei Jahre nach dem gefeierten „Jump For Joy“ kehrt MC Taylor mit einem Werk zurück, das unmittelbar, verletzlich und voller Lebensfreude steckt. Es ist ein zutiefst menschliches Projekt, das die Zuhörer zum Mitsingen und Tanzen einlädt. Taylor setzt sich darauf mit den Hochgefühlen und dem Herzschmerz des Lebens auseinander. Das Hiss Golden Messenger Album stellt die zentrale Frage: Was bleibt uns anderes übrig, als hoffnungsvoll zu sein? Die Aufnahmen fanden in Dreamland statt, einer stillgelegten Kirche außerhalb von Woodstock. Dieser Ort im Hinterland von New York verleiht den Songs eine erdige und zugleich poetische Atmosphäre. Taylor wollte das Gefühl der Berge und des Himmels einfangen, aus dem so viele seiner Lieblingsmusikstücke stammen. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Songs, die man berühren und nachempfinden kann.
Ein stargespicktes Ensemble in der Kirche von Woodstock
Die Liste der beteiligten Musiker auf diesem Album liest sich wie ein Who-is-Who der anspruchsvollen US-Musikszene. Neben MC Taylor und Josh Kaufman sind unter anderem Bruce Hornsby und Sam Beam (Iron & Wine) zu hören. Auch Marcus King, Sara Watkins und Amy Helm haben ihre Talente beigesteuert. Diese geballte kreative Kraft sorgt für einen dichten, organischen Sound. Geschrieben wurden die Songs an verschiedenen Orten in New Mexico, Kalifornien und North Carolina. Diese geografische Vielfalt spiegelt sich in den unterschiedlichen Stimmungen der 15 Tracks wider. Die Co-Produktion durch Taylor und Kaufman garantiert dabei eine gewohnt hohe Qualität. D. James Goodwin übernahm den finalen Mix und das Mastering, um den warmen Kirchen-Sound perfekt einzufangen. Es ist eine Produktion, die tief in der Tradition des Americana verwurzelt ist.
In The Middle Of It: Ein Roadtrip durch die Wüste
Die Lead-Single „In The Middle Of It“ gibt einen faszinierenden Vorgeschmack auf das gesamte Album. MC Taylor bezeichnet das Stück als seinen „Santa Fe-Song“. Er schrieb ihn in einem Eckzimmer des legendären El Rey Court Hotels. Der Song beschwört Bilder von Geistern, UFOs und Vagabunden herauf, während man den Highway 10 durch die Wüstenstädte befährt. Es geht um das Land, die Geschichte und die Beziehungen, die uns prägen. Taylor fängt das Gefühl ein, mitten im turbulenten Amerika von heute auf Messers Schneide zu stehen. Die Single verbindet persönliche Beobachtungen mit einer fast schon mystischen Atmosphäre. Der Motor singt über die Blitzfelder hinweg, während Art Bells „Coast to Coast“ aus dem Radio dröhnt. Es ist Musik für die Straße und für die Seele zugleich.
Hoffnung als einzige Wahl in turbulenten Zeiten
MC Taylor ist bekannt für seine reflektierten Texte über das moderne Amerika. Er beschreibt das Leben als eine „absolute schwarze Komödie“, in der Begeisterung und Leid oft nah beieinander liegen. Für ihn bedeutet dieses Album, die menschliche Verbindung wieder in den Fokus zu rücken. Er wettet darauf, dass seine Empfindungen sich nicht wesentlich von denen seiner Hörer unterscheiden. In einer Welt, die oft laut und chaotisch wirkt, bietet „I’m People“ einen Ort der Ruhe und Besinnung. Die Entscheidung für die Hoffnung ist dabei kein naiver Optimismus, sondern eine bewusste Notwendigkeit. Das Album ist eine Einladung, sich selbst in den Geschichten anderer wiederzuerkennen. Hiss Golden Messenger festigen damit ihren Ruf als eine der wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Folk-Rock. Der Mai 2026 wird durch diesen Release definitiv ein Stück heller werden.
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