Gestern Abend wurde das Mülheimer Schanzenviertel zum Schauplatz einer Zeitreise. In meiner Remy Bond Köln Rezension blicke ich auf ein Konzert zurück, das den Club Volta – für mich definitiv einer der drei besten kleinen Clubs in Köln – in ein schillerndes Paradies verwandelte. Den Auftakt machte Olivia Bond, die das bereits gut gefüllte Haus mit einer beeindruckenden Energie aufheizte. Ein absoluter Höhepunkt ihres Sets war das Cover von Madonnas Klassiker „Like a Virgin“, das die Menge perfekt einstimmte. In der Einleitung ihrer eigenen Show bewies Remy Bond schließlich, dass sie eine Meisterin der Inszenierung ist. Anstatt einfach die Bühne zu betreten, schlüpfte sie förmlich aus einem riesigen Fabergé-Ei – ein visuelles Statement, das sofort klarstellte: Das ist kein gewöhnliches Konzert. Die Remy Bond Köln Rezension zeigt eine Künstlerin, die visuelle Ästhetik und musikalische Tiefe perfekt vereint. Begleitet von einer dreiköpfigen Band aus Bass, Gitarre und Drums, wurde der Abend zu einem echten Live-Erlebnis.
Zwischen Vintage-Traum und unveröffentlichten Hymnen
Die Setlist des Abends war eine perfekt kuratierte Reise durch Remys bisheriges Schaffen und bot zudem exklusive Einblicke in die Zukunft. Nach dem atmosphärischen Opener „Sunset Claws“ folgten Fan-Favoriten wie „Skin Tight Jeans“ und das verträumte „Simple Girl“. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie eng die Gemeinschaft ihrer Fans ist. Viele trugen die charakteristischen Hibiskus-Blütenclips im Haar, was den Club Volta wie ein privates Treffen unter Freunden wirken ließ. Bei „Don’t Go Back To Paris“ erreichte die Stimmung einen ersten Siedepunkt. Überraschend war für viele, dass das Publikum bereits die Texte unveröffentlichter Songs wie „You Don’t Say That“ oder „American Wedding“ mitsingen konnte. Das zeigt die enorme Bindung, die Remy Bond zu ihren „echten“ Fans über die sozialen Medien aufgebaut hat. Die Vorfreude auf das Debütalbum war in jeder Sekunde spürbar.
Familiäre Highlights und „Moviestar“-Glanz
Mein persönlicher Höhepunkt war die Performance von „Moviestar“. Für diesen Song holte Remy ihre Schwester Olivia Bond zurück auf die Bühne. Das Duett versprühte einen Glamour, der den Club Volta kurzzeitig in ein Casino in Las Vegas verwandelte. Der Song hat diese spezielle Energie, die einen sofort in eine andere Welt katapultiert. Auch das Tour-Debüt von „Hawaiian Dream“ wurde frenetisch gefeiert. Remy wirkt auf der Bühne wie ein Magnet; ihre Präsenz ist für Künstler und Fans gleichermaßen inspirierend. Ihre Mischung aus nostalgischer Bildsprache der 1950er Jahre und einer sanften, fast engelsgleichen Stimme zog jeden im Saal in den Bann. Die Live-Arrangements der Musiker gaben den oft verträumten Studio-Versionen eine kraftvolle, neue Dynamik.
Ein Finale in Rot, Weiß und Blau
Gegen Ende der Show zog Remy Bond noch einmal alle Register. Mit „Star Shaped Baby“, dem Namensgeber der Tour, und dem verspielten „Cherry Red Balloon“ steuerte der Abend auf sein Finale zu. Nach „Walk Like An Angel“ bildete „Red White and Blue“ den krönenden Abschluss eines Konzerts, das künstlerisch und energetisch neue Maßstäbe setzte. Es war eine Show, die gleichzeitig intim und stadionreif wirkte. Remy und ihr Team sind ein kreatives Kraftpaket, das die Musikszene sichtbar weiterentwickeln will. Wer die Chance hat, diese Tour zu besuchen, sollte jeden Moment genießen – Live-Musik in dieser Form ist wirklich eine gute Droge. Der Club Volta war gestern Abend definitiv der „Place to be“ in Köln.
Alle Fotos (c) Jan Bonk
- Faouzia Film Noir Tour live in Köln: Magischer Konzertbericht und Fotos
Eine Stimme, die die Realität ausblendet: Faouzia Film Noir Tour live in Köln Es gibt diese ganz seltenen Abende im Leben eines Musikjournalisten und passionierten Konzertgängers. Man betritt das Bürgerhaus Stollwerck in Köln und spürt bereits im Foyer eine unbeschreibliche Elektrizität. Die Intimität dieser geschichtsträchtigen Location bot den absolut perfekten Rahmen für ein ganz - Buffalo Traffic Jam Tour: Konzertreview aus dem Artheater Köln
Ein überraschend junges Folk-Phänomen in Köln Auf dieses Konzert freute ich mich schon seit etwa einem halben Jahr, als es bekannt wurde, dass die Jungs die Domstadt besuchen werden. Ich habe sofort dafür gesorgt, dass ich dabei sein werde, und kam glücklicherweise relativ pünktlich in der Location an, um das Konzert live zu erleben. - Yonaka Bürgerhaus Stollwerck Köln: Ein unvergessliches Alt-Rock-Erlebnis trotz bitterer Hürden bei der Anreise
Alle treuen Musikfans, welche meine regelmäßigen Berichte verfolgen, wissen verständlicherweise ganz genau um meine massiven Probleme bei der Anreise zu verschiedenen Hallen. Am heutigen Abend stand eine absolut fantastische Show auf meinem Zettel, auf die ich mich schon seit Wochen riesig gefreut hatte. Das mit Spannung erwartete Ereignis Yonaka Bürgerhaus Stollwerck Köln versprach ein - Bush Carlswerk Victoria Köln Konzertbericht: Britische Grunge-Legenden liefern eine grandiose und schweißtreibende Rock-Show ab
Die legendäre Post-Grunge-Formation feierte am gestrigen Mittwochabend eine absolut triumphale und energiegeladene Rückkehr auf die deutsche Konzertbühne. Die britischen Rock-Ikonen Bush Carlswerk Victoria Köln Konzertbericht spielten im Rahmen ihrer aktuellen Tournee eine exklusive und restlos ausverkaufte Club-Show in der Domstadt. Nach einem fulminanten Auftritt in der riesigen Arena in Oberhausen als Special Guest von - Six Feet Under Gebäude 9 Köln: Die legendären Death-Metal-Veteranen entfesseln ein brutales und ausverkauftes Infernale in der Domstadt
Die weltweite Extrem-Metal-Szene blickt im Juni 2026 gebannt auf die rheinische Metropole, denn eine absolute Institution des Death Metal gab sich die Ehre. Die legendären US-Amerikaner luden zu einer exklusiven und restlos ausverkauften Club-Show, welche den anwesenden Fans noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird. Das mit gigantischer Vorfreude erwartete Event Six Feet Under - Mari Froes Düsseldorf: Die brasilianische Indie-Pop-Sensation verzaubert das Lovebird-Festival mit magischen Klängen
Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt erlebte am Donnerstagabend einen absolut unvergesslichen Auftakt für das renommierte viertägige Lovebird-Festival. Die hochtalentierte Künstlerin Mari Froes Düsseldorf eröffnete die genreübergreifende Konzertreihe in den restlos ausverkauften Rudas Studios und zog das Publikum ab der ersten Sekunde in ihren Bann. Das edle Ambiente der beliebten Location im Düsseldorfer Medienhafen bot die perfekte - Barns Courtney Artheater Köln: Das pure Ein-Mann-Powerhouse entfesselt eine unvergessliche Akustik-Show in der Domstadt
Die europäische Indie-Szene blickt in diesem Sommer mit Begeisterung auf eine ganz besondere Konzertreise, welche die traditionellen Erwartungen an ein Rockkonzert komplett auf den Kopf stellt. Im Juni 2026 kehrte der gefeierte Singer-Songwriter Barns Courtney für eine Reihe intimer Auftritte nach Deutschland zurück. Statt mit einer großen Live-Band im Rücken bestritt der charismatische Musiker - Goose Bürgerhaus Stollwerck: Ein exklusives Elektro-Rock-Spektakel voller spektakulärer Lichteffekte
Das Bürgerhaus Stollwerck gehört zu den ganz besonderen Locations in Köln, in denen Musikliebhaber schon häufiger zukünftige Weltstars in einem absolut intimen Rahmen erleben durften. Ich selbst durfte dort beispielsweise vor mehr als zwölf Jahren die britische Pop-Ikone Adele live auf der Bühne sehen. Ja, genau die echte Adele, und exakt aus diesem Grund - Dermot Kennedy Düsseldorf Konzert: Die irische Naturgewalt verwandelt die Mitsubishi Electric Halle in einen magischen Musikwald
Gestern Abend machte ich mich bei knapp 30 Grad auf den Weg nach Düsseldorf, um Dermot Kennedy innerhalb kurzer Zeit bereits zum zweiten Mal live zu erleben. Das letzte Konzert liegt gerade einmal zehn Monate zurück – damals trafen wir ihn im Carlswerk Victoria in Köln und genossen gemeinsam mit dem Publikum einen unvergesslichen


















































