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Mika Noé Köln Rezension: Das Phänomen zwischen TikTok und Club-Bühne

Mika Noe Konzertfotos

Ich wollte schon lange das Phänomen von Mika Noé verstehen, ein junger Mann, der scheinbar aus dem Nichts kommt. Naja, vielleicht nicht ganz aus dem Nichts, denn harte Arbeit und TikTok haben ihm geholfen, seine Karriere massiv zu starten. Start ist aber nur eine Seite; man muss es dann auch durchhalten und weiter ausbauen. Ob ich jetzt das Phänomen verstehe und nachvollziehen kann, wieso er immer größer wird und direkt im Herbst wieder auf Tour geht, lest ihr in dieser Mika Noé Köln Rezension. Neugierig machte ich mich auf den Weg in den Club Volta, den Laden liebe ich immer noch, wo das Konzert kurzfristig hochverlegt wurde. Diese Entscheidung hat meiner Meinung nach einiges zum Besseren gewendet. Doch bevor Mika die Bühne betrat, sollte erst einmal Aleyna als Support das Publikum verzaubern.

Aleyna: Wenn Gedichte zu spiritueller Musik werden

Aleyna ist eine junge Künstlerin, die sich völlig frei zwischen Lyrik und Musik bewegt. Nur begleitet von einem Keyboard präsentierte sie ihre künstlerisch angehauchten Stücke, bei denen ich fast eher von Gedichten als von klassischen Liedern sprechen würde. Ihre Art und ihre Texte haben mich schlichtweg umgehauen. Es war eine spirituelle Erfahrung, wie ich sie seit langem nicht mehr bei einem Konzert gespürt habe. Mein absolutes Highlight war der Song „Tu Dir nicht gut“. Man merkt sofort: Hier spielt eine junge Dame Musik mit einer erstaunlichen Reife. Wenn es mir mal schlecht geht, werde ich garantiert auf ihre Musik zurückgreifen, um wieder Halt zu finden.

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Mika Noé: Ein Meer aus Lichtern und Liebe

Als Mika Noé schließlich das Rampenlicht betrat, übernahm die pure Energie das Volta. Die Mika Noé Köln Rezension zeigt deutlich, dass er kein reines Internet-Produkt ist. Er spielte ein Set, das zwischen tanzbaren Beats und hochemotionalen Momenten pendelte. Bei „Lieblingslied“ war das Publikum sogar lauter als Mika selbst. Weitere Highlights der Setlist waren Songs wie „Frieden“, „Vermisst nicht mehr“ und „Ich geh heut nicht unter Leute“. Zwischen Nachdenklichkeit und einem Meer aus Handylichtern beobachtete ich Paare, die durch diese Musik sichtlich einen Weg zu ihrer Liebe gefunden haben. Es war förmlich spürbar, welchen positiven Einfluss seine Texte auf die Beziehungen der Anwesenden nahmen.

Fazit: Ein heilender Virus für Herz und Seele

Jetzt verstehe ich sowohl das Publikum als auch die Presse, wieso man Mika Noé hören, sehen und vor allem fühlen will. Seine Texte bewegen immer das Herz und die Seele, während der Körper fast automatisch mitschwenkt. Die Ehrlichkeit in seinen Texten und seiner Stimme wirkt wie ein Virus, der heilen kann. In unserer heutigen Welt brauchen wir definitiv mehr davon. Wer ihn im Volta verpasst hat, sollte ihn im Herbst unbedingt in der Kantine besuchen. Ich werde dort sein und vielleicht sogar mit den Fans sprechen, um meine Vermutungen über die verbindende Kraft seiner Musik zu bestätigen. Mika hat gezeigt, dass er den langen Atem besitzt, um ganz oben mitzuspielen.

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