Start / Bild & Leinwand / Ein bildgewaltiges Drama über die Natur: Wenn die Zähmung eines Wildtieres die eigene Seele heilt – H WIE HABICHT Kinostart: 23. Juli 2026

Ein bildgewaltiges Drama über die Natur: Wenn die Zähmung eines Wildtieres die eigene Seele heilt – H WIE HABICHT Kinostart: 23. Juli 2026

Helen Macdonald H wie Habicht

Die Magie der Kinoleinwand entfaltet sich am schönsten, wenn sie tiefe menschliche Emotionen mit atemberaubenden Bildern der Natur verknüpft. Das kommende Kinojahr hält ein ganz besonderes Highlight bereit, das Literaturfans und Filmliebhaber gleichermaßen tief berühren wird. In diesem Sommer startet das hochemotionale Drama Helen Macdonald H wie Habicht in den Lichtspielhäusern, welches auf den weltbekannten, gleichnamigen Memoiren der britischen Autorin basiert. Der Verleih DCM bringt dieses außergewöhnliche Meisterwerk auf die deutschen Leinwände und verspricht ein tiefgründiges Erlebnis von absoluter Relevanz. Die Geschichte folgt einer tief trauernden Frau, die nach einem schweren Verlust einen radikalen Weg wählt, um ihren inneren Schmerz zu verarbeiten und wieder neuen Lebensmut zu fassen.

Die filmische Adaption des Bestsellers Helen Macdonald H wie Habicht konzentriert sich auf die schmerzhafte Phase nach dem plötzlichen Tod eines geliebten Vaters. Die Protagonistin Helen verliert völlig den Halt im Alltag und flüchtet sich in die alten Erinnerungen an gemeinsame Ausflüge in die Natur. Aus einer tiefen Sehnsucht heraus beschließt sie, einen der wildesten Greifvögel überhaupt ganz allein abzurichten. Sie holt sich das imposante Tier namens Mabel in ihr Zuhause nach Cambridge, schneidet alle Kontakte zur Außenwelt radikal ab und schaltet ihr Telefon komplett aus. Während sie dem stolzen Raubvogel mühsam das Jagen und das freie Fliegen beibringt, spiegelt die Wildheit des Tieres ihre eigene Zerrissenheit wider.

Hochkarätige Besetzung und eine emotionale Meisterleistung der Extraklasse

Die Hauptrolle in diesem visuell beeindruckenden Werk übernimmt die gefeierte Golden-Globe-Gewinnerin Claire Foy, welche vor allem durch ihre Darstellung in der Serie „The Crown“ weltbekannt wurde. Sie verkörpert die verletzliche und zugleich willensstarke Falknerin mit einer fast schon unheimlichen Präzision, die sogar die echte Autorin der Buchvorlage zutiefst begeisterte. An ihrer Seite glänzt der Oscar-nominierte Charakterdarsteller Brendan Gleeson als Vater in den berührenden Rückblenden. Die Regisseurin Philippa Lowthorpe inszeniert das sensible Thema Trauerbewältigung ohne jeglichen Kitsch, während sie die ungezähmte Schönheit der englischen Landschaft in majestätischen Einstellungen einfängt. Das Drehbuch entstand in enger Zusammenarbeit mit der renommierten Autorin Emma Donoghue.

Das zugrundeliegende Buch gilt heute bereits als ein absoluter, moderner Klassiker der sogenannten Nature-Writing-Literatur, da es die Verbindung zwischen Mensch und Tier völlig neu definiert. Der Film zeigt in eindringlichen Sequenzen, dass der Prozess der Zähmung eigentlich eine Reise zur eigenen Selbstfindung darstellt. Helen erkennt erst durch die absolute Isolation und die Arbeit mit dem Habicht, wie sehr sie ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse in den vergangenen Jahren vernachlässigt hat. Dieses Kinodrama ist weit mehr als eine einfache Biografie, denn es fungiert als eine universelle Parabel über das Loslassen und den Mut zum Neuanfang. Ab Ende Juli können Zuschauer dieses emotionale Highlight flächendeckend in den Kinos erleben.

Auf Einen Blick

  • Titel: H WIE HABICHT
  • Kinostart: 23. Juli 2026 im Verleih von DCM
  • Besetzung: Claire Foy, Brendan Gleeson, Denise Gough, Sam Spruell, Lindsay Duncan
  • Regie: Philippa Lowthorpe (Drehbuch von Emma Donoghue und Philippa Lowthorpe)
  • Hintergrund: Basiert auf dem internationalen Bestseller und den Memoiren von Helen Macdonald
Markiert:

Social Icons


Wir unterstützen Frauen in Musikindustrie

Unsere Themen

error: Unserer Content ist gesichert !!